S3, verblockt Verblockte Passage über größere Felsbrocken.
S3-Absatz Anfangs senkrechter Absatz, das Kettenblatt setzt beinahe auf.
S3-Spitzkehre Steilere Felstreppe mit rutschigem, feinem Sand auf den Stufen. ´
S3-Spitzkehre Enge Spitzkehre mit Gefälle.

Schwierigkeitsgrad S3

Verblockte Singletrails mit vielen größeren Felsbrocken und/ oder Wurzelpassagen gehören zur Kategorie S3. Hohe Stufen, Spitzkehren und kniffelige Schrägfahrten kommen oft vor, entspannte Rollabschnitte werden selten. Häufig ist auch mit rutschigem Untergrund und losem Geröll zu rechnen, Steilheiten über 70% bzw. 35° sind keine Seltenheit.

Passagen, die den 3. Schwierigkeitsgrad aufweisen, erfordern zwar noch keine Trial-Techniken, sehr gute Bike-Beherrschung und ständige Konzentration sind aber Voraussetzung zum Bewältigen von S3. Exaktes Bremsen und sehr gute Balance sind notwendig.

Wegbeschaffenheit • verblockt, viele große Wurzeln / Felsen
• rutschiger Untergrund, loses Geröll
Hindernisse hohe Absätze
Gefälle > 70%/35°
Kurven enge Spitzkehren
Fahrtechnik sehr gute Bike-Beherrschung nötig

Beispielfotos

Wichtige Anmerkung für diejenigen, welche die gezeigten Passagen kennen:
Um die jeweilige Klassifizierung für die anderen Betrachter nachvollziehbar zu machen, basiert sie ausschließlich auf dem optischen Eindruck, so wie er durch das Foto vermittelt wird! Dieser kann jedoch z. B. durch Kameraperspektive oder Objektivverzerrung verfälscht sein, weshalb der tatsächliche S-Grad teilweise von dieser Klassifizierung abweicht.

Beispielwege Haftungsausschluß)

Aus nachfolgenden Gründen ist für die Einteilung der Beispiele jegliche Haftung und Gewähr ausgeschlossen:
  • Die Schwierigkeitseinteilung dient lediglich der Orientierung und gibt keinen Aufschluß über den Gefahrengrad.
    Das Verletzungsrisiko steigt tendenziell mit dem S-Grad, doch auch ein Sturz von einem exponierten S1-Trail kann gravierende Folgen haben.
  • Witterungsbedingungen und körperliche Verfassung des Bikers können den Trail wesentlich schwieriger erscheinen lassen als klassifiziert.
  • Die Schwierigkeit kann sich im alpinen Gelände aufgrund von Erosion aber auch durch Wegebaumaßnamen schnell ändern.

Sentiero 112, Gardasee
øS-Grad: S3, max. S-Grad: S5
„Im oberen Teil S2 (im ausgesetzten Gelände) mehrere S3er Passagen und eine S5er in sehr exponierten Gelände (steile Treppe in brüchigem Fels), danach bleibt der Trail meist im S2er Bereich bis auf einige Passagen und mehrere Spitzkehren, die mit S3 zu bewerten sind.
Der Weg ist meist sehr ausgesetzt und erfordert Schwindelfreiheit. Unten im Wald sehr verblocktes Gelände im S3 Bereich, zwei S4er Passagen, keine Absturzgefahr mehr."

Sentiero 111, Gardasee
øS-Grad: S3, max. S-Grad: S4
„Im oberen Teil S2 in der Bobbahn, im gerölligen Steinfeld S4. Dann wirds wieder griffiger (Achtung, Absturzgefahr) und zwei S4er (Tiefe Rinne und Absatz mit Gap) dazwischen S3, danach führt der Weg sehr ausgesetzt aber immer meist im S2 Bereich weiter, 2 Passagen im S3 Grad."

Kaiser-Trail, Unterwesterwald
øS-Grad: S3, max. S-Grad: S3
„In neun S3- und fünf S2-Spitzkehren windet sich der Pfad einen abschüssigen Hang ins Tal hinab. Der Untergrund wird nur stellenweise von Schiefer durchbrochen, ansonsten handelt es sich um griffigen Waldboden der S0-Kategorie. Die abschließende S3-Spitzkehre ist insbesondere bei Nässe sehr schwierig zu fahren, da man bei der Anfahrt sehr leicht auf dem glatten Schiefer wegrutscht."

Feisternach-Trail, Unterwesterwald
øS-Grad: S3, max. S-Grad: S3
„Man steigt über eine S3-Treppe in den kurzen, kurvigen Pfad ein. Bei den S3-Kehren fährt man entweder vollständig über Stufen und kurzen Treppen oder mündet direkt nach dem Einlenken in eine Treppe ein. Stellenweise ist es möglich auch innen oder außen an den Treppen vorbeizufahren."

Sommerabfahrt, Mittelrhein
øS-Grad: S2, max. S-Grad: S4
„Der Schiefer-Trail führt einen Kamm entlang und endet nach ca. 300 Hm am Rhein. Anfangs fährt man hauptsächlich durch mehrere S2 und S3-Kehren mit vielen kleinen Stufen. Diese werden mit der Zeit zu Absätzen, vereinzelt auf S3-Niveau. Der Trail bietet Varianten mit S3-Gefälle. Stellenweise weitet er sich auch und ermöglicht die Wahl mehrerer Fahrlinien. So gibt es einen S4-Absatz mit zwei Längsrinnen, den man alternativ über eine ausgesetzte S4-Kehre umfahren kann.
Die Abfahrt liegt zwar hauptsächlich auf S2-Niveau, doch wäre S3-Fahrtechnik hilfreich, um sie flüssig zu fahren und dabei auch die anspruchsvolleren, anfangs vielleicht nicht so offensichtlichen Lines einzubinden."

Zel-Trail, Lahn-Taunus
øS-Grad: S3, max. S-Grad: S5
„Der teilweise recht ausgesetzte Trail besteht aus S3- und S2-Kehren mit Absätzen beider SGrade und einigen Schiefer-Treppen auf S2-Niveau. Er beginnt mit einer leicht gekrümmten Kurve in einem Steilstück mit vielen kleinen S2-Absätzen, welcher auf eine S2-Felstreppe führt. Weitere Schlüsselstellen sind eine exponierte S5-Felstreppe, eine S4-Passage und eine leichte S4-Kehre mit kleinen Stufen."