Einfache Spitzkehre auf S2-Niveau.
Loser S2-Untergrund.
Fester Untergrund, bei der Größe mancher Steine jedoch eher für
einen schweren S2-Trail typisch.
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Flache S2-Treppe.
Schwierigkeitsgrad S2
Im Schwierigkeitsgrad 2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70% bzw. 35°.
Die Hindernisse müssen durch Gewichtsverlagerung überwunden werden. Ständige Bremsbereitschaft und das Verlagern des Körperschwerpunktes sind notwendige Techniken, ebenso genaues dosieren der Bremsen und ständige Körperspannung.
| Wegbeschaffenheit | Untergrund meist nicht verfestigt, größere Wurzeln u. Steine |
| Hindernisse | flache Absätze und Treppen |
| Gefälle | < 70%/35° |
| Kurven | leichte Spitzkehren |
| Fahrtechnik | fortgeschrittene Fahrtechnik nötig |
Beispielfotos
Wichtige Anmerkung für diejenigen, welche die gezeigten Passagen kennen:
Um die jeweilige Klassifizierung für die anderen Betrachter nachvollziehbar zu machen, basiert sie ausschließlich auf dem
optischen Eindruck, so wie er durch das Foto vermittelt wird! Dieser kann jedoch z. B. durch Kameraperspektive
oder Objektivverzerrung verfälscht sein, weshalb der tatsächliche S-Grad teilweise von dieser Klassifizierung
abweicht.
Beispielwege
Eisjöchl, nördliche Abfahrt Richtung Passeier Tal,
Südtirol
øS-Grad: S2, max. S-Grad:
S5
"An der Stettiner Hütte auf knapp 2.900 m Höhe beginnt
der Trail auf einer alten Militärpiste zunächst auf S1 Niveau.
Schnell steigert sich die Schwierigkeit gerade in Kehren und auf Felspassagen
auf S3. Stark erodierte Abschnitte wechseln sich ab mit engen Spitzkehren
sowie Abschnitten mit lockeren Felsplatten. Nach einer kurzen, fast ebenen
Passage auf S1 Niveau beginnt die Schlüsselstelle der Abfahrt. Eine
schräg verlaufende Kalksteinader im Granitfelsen bildet fortan den
Weg. Die S3-Passage ist steil, verblockt und die schrägen Felsplatten
erfordern höchste Konzentration.
Nach einer Kurve auf S4 Niveau wird der Trail nochmals etwa einfacher.
Dann kommt eine steile Treppe aus Steinplatten, die zweifellos mit S5
bewertet werden muß. Hat man sein Bike diese kurze Passage hinab
getragen geht es fortan auf einer breiteren Piste mit der Schwierigkeit
S2 weiter. Der Weg windet ich in zahllosen Serpentinen hinab zur Lazinser
Alm. Hier sind insbesondere die senkrecht stehen Granitplatten im Auslauf
der Spitzkehren zu erwähnen. Diese Platten dienen dazu Wasser seitlich
vom Weg abzuleiten.
Nach ingesamt 1.000 hm anspruchvoller Abfahrt endet der Weg an der Lazinser
Alm und geht fortan auf einem Schotterweg hinab ins Tal."
Sentiero 601, Gardasee:
øS-Grad: S2, max.
S-Grad: S3
„Der Trail bewegt sich vorrangig auf S2-Niveau. Auf dieser Abfahrt
werden ca. 2.000 Höhenmeter abgebaut, weshalb sie u. a. eine gewisse
Grundkondition und anhaltendes Konzentrationsvermögen voraussetzt.
Anfangs handelt es sich noch um einen breiteren Weg, der sich jedoch zu
einem Singletrail verjüngt. Auf den flacheren Abschnitten hat der
Trail S1 bis S2-Charakter. Ab Monte Varangna bewegt man sich über
1.000 Höhenmeter durchgängig auf Stufe S2. Zwischendurch gibt
es einen höheren Felsdrop, welcher jedoch umfahren werden kann. Bei
Spiaz della Giola nahe Malga Zures fährt man kurzzeitig einen Forstweg
entlang, bevor man wieder auf einen S2-Pfad in den Wald abtaucht. Der
untere Teil des Weges weist größtenteils S3-Niveau auf.“
Sentiero 102, bis zur Dalco-Ebene, Gardasee
øS-Grad: S2, max. S-Grad:
S3
"Der Weg beginnt im oberen Teil in einer steilen Schotterrinne im
S4 Niveau, man kann diese aber auch umfahren. Danach geht der Weg in
S1 und S2 am Hang entlang weiter, recht ausgesetzt. Zwei S3er-Passagen
sind bis zur Dalco-Ebene zu erwarten. Insgesamt reicht S2 Niveau zum
Befahren aus, man muss dann allerdings mit einigen Tragepassagen rechnen,
und Schwindelfreieit ist notwendig."
Römer-Trail, Unterwesterwald
øS-Grad: S2, max. S-Grad:
S3
"Die Abfahrt ist ein schneller Spitzkehren-Trail mit einem optionalen
Drop und einem natürlichen, großen 'Wallride'. Der Pfad kreuzt
zwei Forstwege und wird so in drei Abschnitte unterteilt.
Der obere Abschnitt führt über glatten Waldboden und hat ein
paar S2 und eine S3-Kehren. Kurz vor Einmündung auf den ersten
Forstweg hat der Untergrund aber eher S2-Charakter.
Im mittleren Abschnitt gibt es eine kurze Wurzelpassage auf S2-Niveau
und weitere S2-Spitzkehren. Alternativ kann man durch eine Rinne abkürzen
und an einer Wurzelkante auf den zweiten Forstweg droppen.
Der letzte Abschnitt wird ausgesetzter, führt anfangs über loses
Geröll, dann S2-Wurzeln und -Steine. Nach zwei S3-Kehren führt
der Trail abschließend auf einen steilen Bahndamm zu, den man in
Wallride-Manier entlang fährt, um schließlich unten am Bach
auf die Straße einzumünden."